Mein erstes Erdbeben

Vor ca. 15 Minuten habe ich mich ins Bett gelegt und gerade als ich das Licht gelöscht habe fing mein Bett an zu wackeln. Erst ganz leicht und ich habe darauf gewartet, dass ein großer LKW am Haus vorbei fahren würde, allerdings kam keiner vorbei. Und dann wurde das Wackeln immer stärker und ich dachte mir, irgendwas stimmt hier nicht. Ich staltete das Licht wieder ein und alles in meinem Zimmer hat gewackelt. Außerdem haben sämtliche Hunde der Nachbarschaft gebellt und von überall her waren Autosirenen zu hören. Und dann war alles wieder ruhig.

Es war ein „kurzes“ und sanftes Erdbeben – so meine Hausmama, aber für mich war die Stärke & Dauer vollkommen ausreichend!

Nachtrag: Habe eben im Internet die Info gefunden, dass das Erdbeben im Epizentrum eine Stärke von 6,4 erreichte. Das Epizentrum war irgendwo zwischen Perú und Chile. http://es.reuters.com/

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7 Kommentare zu “Mein erstes Erdbeben

    • Also sanft war es nicht wirklich! 😉 Das Epizentrum war im Norden Chiles und hatte die Stärke 6,4 – soviel ich weiß. Das Beben in Arequipa war schon eher ein leichtes Beben, aber meine Lampe, die Bilder an der Wand, die Fenster und mein Bett haben schon ziemlich geschwankt bzw. vibriert. Aber ich hab allerdings auch kein Vergleich. Julio und Miriam meinten heute Morgen, dass das Beben leicht war, aber ungewöhnlich lang. Es bebte ungefähr 1 – 1 1/2 Minuten.

  1. Claudia, das ist ja grass, ein Erdbeben. Du schreibst von deinem ersten Erdbeben. Gehört das zum Alltag in Peru? Wie gehen die Menschen damit um? Für mich unvorstellbar zu wissen, das die Erde immer mal wackelt. Aber vielleicht gewöhnt man sich auch an so etwas……

    • Im Internet habe ich gelesen, dass die Erde bis zu 10x pro Tag in Perú bebt, aber ohne das man etwas davon mitbekommt. Es kommt immer mal vor (z.B. in Arequipa), dass die Erde bemerkbar bebt. Das letzt wirklich größere Erdbeben in Arequipa war 2001 und dies hat gerade bei alten Gebäuden schwere Schäden hinterlassen. Es kann also sein, dass ich noch mal ein leichtes Beben erlebe, muss aber allerdings nicht sein.

  2. Hallo Claudi, exact die Stärke hab ich in Rhodos erlebt, morgens um 6.00 und meine Kinder meinen heute noch, ich hätte geschrieen wie am Spieß : RRAUUUUUSSSS, ich wusste irgendwie was es war obwohl ich es noch nie erlebt hatte.Aber es ist ein komisches Gefühl und das Geräusch aus dem Erdinneren, dass sich wie ein Grollen aufgebaut hat, werde ich nie vergessen. Auf der Aida letzte Woche stand ich auch wieder im Bett, dabei haben die nur das Seitenruder in Betrieb genommen um *einzuparken * . :-)) , aber es war das selbe Geräusch.Übrigens heute haben sie in der Zeitschrift *pro* Deinen neuen Dienstort vorgestellt und erzählen ein wenig von Diospi. Ich find das so schön, so als ob ich immer wieder an Dich und Deinen Dienst erinnert werde. Freu mich immer mit Dir. Sei lieb gegrüßt und immer den Fluchtweg frei haben ;-)) .

  3. Oh man, ich hätte mir da vor Angst bestimmt in die Hose
    gemacht:) Das ist schon mal was Besonderes, ein Erdbeben
    mitzuerleben. Hoffe, du hast den Schreck gut verkraftet.
    Liebe Grüße

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