Der etwas andere Weihnachtsmorgen

In den vergangenen Tagen bzw. Wochen bin ich nicht dazu gekommen euch einige Bilder von unserem Weihnachtseinsatz am 24.12.10 zu zeigen. Das will ich heute gerne ändern.

Wir haben uns einer großen Truppe morgens um 7:00 beim Krankenhaus getroffen, haben die Reis-, Zucker-, Mehl-, etc. Päcken in den Unimock geladen und haben uns gegen 8:00 Uhr auf den Weg gemacht. Mit den Unimocks brauchen wir ca. 1 1/2 Stunden zum Dorf und wie als wir ankamen, waren schon einige Leute versammelt und haben heißen Kakao zubereitet. Zu erst wurde dann heißer Kakao und Paneton (peruanischer Weihnachtsgebäck) ausgeteilt. Danach gab es für die Kinder ein Kinderprogram mit einigen Liedern, einem Theaterstück und vielen Spielen. Während diesem Program für die Kinder haben die Erwachsenen zusammen gesessen und eine Andacht gehört. Danach wurden dann die Essenspäckchen verteilt, außerdem Bälle für die Kids, Zahnbürsten, Kleidung und ein paar Süßigkeiten. Zum Abschied wurden wir dann noch beschenkt und zwar mit Pellkartoffeln und selbstgemachten Käse. War super lecker und ich habe noch nie so einen intensiven Käse gegessen!

Die letzten Vorbereitungen
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Ankunft im Dorf
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Irgendwo findet man immer einen einigermaßen trockenen Patz
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24.12. Diospi Einsatz 030

Armut hat viele Gesichter
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Auf die Plätze, fertig, los … 😀
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Alles in Allem war es wirklich ein schöner und sinnvoller Einsatz. Es war schon etwas erschreckend für mich zu sehen, dass, wo ich erst dachte, dass Curahuasi schon ärmlich ist, es „Ortschaften“ gibt, wo die Leute noch wesentlich ärmlicher leben.

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5 Kommentare zu “Der etwas andere Weihnachtsmorgen

  1. Hi Claudia,
    tolle Fotos, tolle Aktion 🙂 Glaub ich, dass das eine geniale Erfahrung war.
    Ich finde es spannend, wie anders alles bei dir aussieht, als hier in Arequipa. Die Kleidung, die Gesichter, die Landschaft 🙂

    Freue mich immer, von dir zu lesen!
    Liebe Grüße
    Steffi

  2. …man sitzt hier im reichen Deutschland und kann sich einfach nicht vorstellen, wie die Menschen dort leben.
    Wie schön, dass ihr ihnen an Weihnachten so eine Freude gemacht habt.

    • Hi Timo, schön von dir zu hören! Geht’s euch dreien gut? Ich kann mich noch daran erinnern, als ihr mir von dem Einsatz erzählt habt. Es jetzt aber mal selbst zu erleben war noch mal was ganz anderes und man konnte wirklich den Unterschied der Lebensverhältnisse so sehr sehen. Krass

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