Lebenszeichen

Ich kann mich nicht mehr recht daran erinnern, ob die Zeit in Deutschland genauso schnell rast, aber hier scheinen die Wochen nur so an einem vorbei zu huschen. Dazu kommt dann noch die Müdigkeit gekoppelt mit leichter Unlust nach einem  Arbeitstag und evtuellen Kinderclubs oder Hauskreis etwas zu bloggen.

ABER, da ich weiß, dass einige darauf warten und wirklich daran interessiert sind, was ich schreibe, werde ich natürlich weiter machen. 😀 Vielen Dank für euer Interesse und eure Gebete!

In den letzten Wochen ist einiges passiert: so war ich zum Beispiel Anfang Februar für einige Tage in Lima, um unsere neue Augenärztin abzuholen und mit ihr und Katrin die ganzen Formalitäten durchzugehen. So muss jeder neue Langzeitmissionar ein Visum für Perú beantragen und bei Interpol vorstellig werden. Die ganzen Formulare, die schon im Vorfeld bearbeitet und eingereicht werden müssen, handhabt Katrin. Da sie aber im Juli diesen Jahres, nach 4 Jahren Curahuasi, wieder ganz zurück nach Deutschland geht, werde ich diese Arbeit übernehmen. Ich war echt super froh, dass ich mit ihr fliegen konnte, um mir nochmals alles vor Ort anzuschauen. Auch wenn ich den ganzen Prozess ja bei meiner eigenen Ankunft vor fast 1 Jahr – ja, es ist bald soweit! – durchlaufen bin, so verstand ich ja damals wirklich überhaupt kein Spanisch und ich konnte mich nur noch dunkel an diese ganze Prozedur erinnern. Jetzt sind die Sachen wieder etwas aufgefrischt und Anfang Juni wird Katrin mich dann auch in die Aufgabe einarbeiten. So haben wir genügend Zeit bis sie uns verlässt.

Nachdem ich aus Lima zurück war, habe ich meinen Arbeitsbereich gewechselt. So arbeite ich zur Zeit nicht mehr auf der Hospi, also auf der Station und mit den Patienten, sondern Ortrun, unsere Pflegedienstleitung, arbeitet mich gerade in ihren Bereich ein. Das heißt für mich Büroarbeitszeiten, und -arbeit. Ich merke schon, dass ich die Arbeit mit meinen peruanischen Kolleginnen vermisse und auch das Pflegerische, aber meine jetztigen Aufgaben machen mir auch sehr viel Spaß und ich genieße die geregelten Arbeitszeiten sehr! Da wir nur ein kleines Haus sind, sehen die Aufgaben einer Pflegedienstleitung bzw. stellvertretenden Pflegedienstleitung, etwas anders aus als in Deutschland. Und doch kann ich vieles lernen und erhalte einen Einblick in einen ganz anderen Bereich. Ich bin gespannt, wie sich das ganze entwickeln wird und freu mich auf die Herausforderung!

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3 Kommentare zu “Lebenszeichen

  1. Hi Claudi!
    Ich kann voll verstehen,daß du nach deinen vollen Tagen manchmal keine Lust mehr hast,zu bloggen.Hätte ich auch nicht =) Daher ist es um so schöner,wenn du es doch tust!Danke!
    Ich hab vor kurzem auch gemerkt,daß ich seit fast einem Jahr in Breitscheid bin.Krass,wie die Zeit rennt,oder?
    Ich wünsch dir ne gute Woche und viel Spaß bei deinem Bürojob =)

    Liebe Grüße

    Manu

    • Ha, bis jetzt hab ich ja noch keine erzählt … wir werden sehn, wie das laufen wird!
      Wenn du mich gaaaanz lieb bittest, werd ich vielleicht auch mal spanisch für dich reden, wenn ich dich besuchen komme! 😀

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